Saftfasten » Deshalb ist es gut für Dich

Das Saftfasten gehört zur Kategorie Detox, soll unseren Körper entsäuern und ähnelt in einigen Punkten dem Heilfasten nach Buchinger. Bei dieser Fastenform sind ausschließlich Obst- und Gemüsesäfte erlaubt.

In Diesem Artikel erfährst Du, wie eine Saftfastenkur funktioniert, ob sie Dich beim Abnehmen unterstützen kann und wie eine konkrete Anleitung zum Saftfasten aussieht.

Was ist Saftfasten?

saftfasten plan

Wichtige Fragen schnell beantwortet: Wichtige Fragen schnell beantwortet:
  • Welche Säfte sind beim Saftfasten erlaubt und welche Regeln gibt es?
    Erlaubt sind Obst- und Gemüsesäfte, sowie Wasser und ungesüßte Tees. Anders als beim intermittierenden Fasten sollte auf Kaffee verzichtet werden. Feste Nahrung ist während der Fastentage tabu.
  • Wie lange geht eine Saftfastenkur?
    Die Dauer beträgt 7-14 Tage und inkludiert den Entlastungstag, die Fastentage und das Fastenbrechen.

Durch schlechte Ernährung, Fertiggerichte und Fastfood wird der Säure-Basen-Haushalt unseres Körper mit der Zeit aus dem Gleichgewicht gebracht. Genau dort setzt die Saftfastenkur an:

Das Saftfasten soll unseren Körper entsäuern und dadurch körperlichen Beschwerden wie Müdigkeit, Sodbrennen und Schlappheit entgegenwirken.

Diese Art des Fastens dient nicht der Gewichtsreduktion, sondern der Entlastung des Stoffwechsels und des Basenhaushalts für 7 bis 14 Tage.

In dieser Zeit werden nur Obst- und Gemüsesäfte getrunken, sowie reichlich Wasser und ungesüßte Tees.

Anleitung & Plan zum Saftfasten im Überblick

  • Eine Darmreinigung am Anfang der Kur unterstützt das Saftfasten und entschlackt den Körper
  • Für 7 bis maximal 14 Tage sind nur nur Obst- und Gemüsesäfte erlaubt
  • Empfohlen werden täglich 1 bis 1,5 Liter Saft
  • Zusätzlich solltest Du viel Wasser und ungesüßten Tee trinken
  • Sport und Bewegung werden während der Saftfastenkur empfohlen
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Dein Saftfasten Plan für 10 Tage

Tag 1: EntlastungstagDer Entlastungstag dient der Darmreinigung. Das Abführen kann beispielsweise mit Glaubersalz durchgeführt werden und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden.
Tag 2-9: FastentageJetzt beginnt die Fastenzeit, in der nur Obst- und Gemüsesäfte erlaubt sind. Du kannst die Säfte pur oder mit Mineralwasser verdünnt trinken – verzichte aber auf Salz und Fertiggewürze, welche dem Körper Wasser entziehen und Deine Erfolge beim Saftfasten behindern! Außerdem solltest Du zusätzlich viel Wasser und/oder Tee (ungesüßt) trinken.
Tag 10: FastenbrechenDas Fastenbrechen läutet das Ende Deiner Saftfastenkur und den Anfang der Aufbautage ein. Ab jetzt darfst Du wieder essen – aber Achtung: Die folgenden 3-5 Tage mit schonender Kost anfangen und den Körper langsam wieder an die feste Nahrung gewöhnen. Nur so kannst Du Deinen Stoffwechsel, so wie Deine Verdauung allmählich wieder in Fahrt bringen.

Die Wirkung von Saftfasten

Saftfasten ist also gewiss kein Zuckerschlecken und kann Dich definitiv an Deine Grenzen bringen. Wozu also das Ganze und welche Wirkungen können durch eine Saftfastenkur entfaltet werden?

Saftfastenkur zum Abnehmen?

Ein netter Nebeneffekt vom Saftfasten kann eine Gewichtsreduktion sein. Wer Saftfasten aber nur durchführen möchte, um Gewicht zu verlieren, ist mit anderen Methoden besser bedient.

Das Saftfasten dient in erster Linie der Entsäuerung des Körpers. Auch wenn Du einige Kilos an Körpergewicht dabei verlieren wirst – Das Saftfasten ist keine geeignete Methode, um Körperfett zu verlieren, da die tägliche Kalorienanzahl auf Dauer zu gering und die Nährstoffzufuhr nicht ausreichend ist.

Die Gewichtsreduktion beim Saftfasten beruht in erster Linie auf Wasser und Muskelmasse, da die Proteinreserven bei einer derart strikten Kalorienreduktion zuerst angegriffen werden.

Für einen ausgeglichenen Körper

Die Fasten-Methode bringt zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich. Durch die Obst- und Gemüsesäfte wird der Körper mit Vitaminen, Mineralien und wichtigen Enzymen nahezu “überflutet”, während sich der Organismus von schweren Verdauungsvorgängen in der Kur erholen kann.

Die Übersäuerung des Körpers wird ausgeglichen und ein gesunder PH-Wert wird erreicht, was die Verdauungsorgane nicht nur entlastet, sondern uns auch vor zahlreichen Krankheiten schützen kann.

Die Entschlackung durch die Darmentleerung am Anfang der Kur senkt weiterhin den Blutdruck, wodurch das Herz-Kreislauf-System entlastet wird und der Körper sich von angesammelten Giftstoffen befreien kann.

Ähnlich wie beim Heilfasten zielt das Saftfasten darauf ab, dem Körper einen Neustart zu ermöglichen und ihm somit neue Energie zu geben.

Erfahrungen mit Saftfasten

Anwender der Saftfastenkur sind zumeist begeistert und fühlen sich erholt und entschlackt.

Außerdem berichten viele Anwender von einer Ausschüttung von Glückshormonen während der Kur, sowie von einem stärkeren Körperbewusstsein.

Vorher-Nachher-Erfahrungen mit dem Saftfasten zeigen somit, dass nicht nur der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen und der Körper in ein neues Gleichgewicht gelenkt wird, sondern dass Dich Saftfasten auch auf mentaler Ebene stärken kann.

Erfahrungsberichte

Wir haben einige Erfahrungen mit der Saftfastenkur anderer Anwender kurz für Dich zusammengefasst:

  • …Meine Haut ist reiner und ruhiger geworden.
  • …Ich war topmotiviert danach gesund und bewusst weiter zu essen.
  • …Teilweise war es super hart und ich dachte, ich schaff es nicht. Trotzdem würde ich so ein Saftfasten wirklich jedem ans Herz legen.

Insgesamt haben fast alle Anwender von einer im Nachhinein sehr positiven Erfahrung gesprochen. Allerdings ist man sich auch einig, dass die Kur besonders am Anfang sehr hart ist – viele kämpften mit Kopfschmerzen, Übelkeit und anfänglich quälendem Heißhunger. All diese Symptome verschwinden jedoch erfahrungsgemäß nach wenigen Tagen.

Tipps zum Saftfasten

  • Variiere Deine Obst- und Gemüsesäfte: Im Internet gibt es zahlreiche Rezepte für leckere Smoothies, mit denen Du das Saftfasten genießen kannst
  • Leite das Saftfasten mit einem Obsttag ein, um Deinen Körper langsam an die Kur zu gewöhnen
  • Achte darauf, dass Du am Tag nicht mehr als 1000 Kcal in Form von Säften zu Dir nimmst
  • Schwangeren und stillenden Frauen wird einer Saftfastenkur abgeraten
  • Lege Dir einen Entsafter zu, um leckere Obst- und Gemüsesäfte zuzubereiten
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Fazit

Saftfasten ist für jeden geeignet, der seinem Körper eine kurze Auszeit geben will. Diese Fastenmethode kann den Körper vielleicht nicht so gut “aufräumen” wie das Heilfasten nach Buchinger, stellt aber eine abgeschwächte Form dessen dar und eignet sich daher vor allem für Einsteiger in das Heilfasten.

Du kannst mit einer Saftfastenkur Deinen Basenhaushalt ins Gleichgewicht bringen und den Körper von Giftstoffen befreien.

Suchst du lediglich eine Methode, um schnell an Körpergewicht zu verlieren, ist das Saftfasten nicht die geeignete Methode.

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