Superfood in die Ernährung einbauen: So geht’s!

Viele durchdachte und gesunde Ernährungsansätze scheitern daran, dass es zu umständlich ist, diese in den normalen Tagesrhythmus einzubauen. Wer erst stundenlang in der Küche stehen muss, um einen gesunden Mittagssnack zu erhalten, tut sich im stressigen Alltag oft schwer damit, tagtäglich die Zeit dafür aufzubringen.

Ein Gläschen Moringa Tee zu trinken oder Schluck für Schluck Heideblütentee zu genießen, ist im Vergleich deutlich weniger aufwendig als ein komplettes Superfood-Menü auf die Beine zu stellen.

Wie es dennoch ganz einfach möglich ist, Superfood in die tägliche Ernährung einzubauen, verraten die Tipps in diesem Ratgeber.

Den Smoothie mit Superfood-Pulver pimpen

superfood

Zugegeben, das Anfertigen eines Smoothies ist manchmal recht zeitaufwendig – je nachdem, wie viele verschiedene Lebensmittel in den Mixer gegeben werden, denn das bedeutet meist: Obst und gesundes Gemüse für den Smoothie muss zuerst gewachsen und geschnitten werden.

Anschließend kommt alles in den Mixer. Wer hier ein bisschen mehr Power mit hineingeben möchte, setzt auf gesundes Superfood-Pulver.

Und versprochen: der Zeitaufwand lohnt sich.

In pulverisierter Form liegen darin die besten Inhaltsstoffe von

  • Aronia,
  • Acerola,
  • Acai,
  • Camu-Camu
  • und Kürbiskernproteinen vor.

Dieser Mix enthält zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, wie beispielsweise

  • Vitamin A,
  • Vitamin C,
  • Vitamin E,
  • Folsäure,
  • Kupfer,
  • Eisen,
  • Magnesium, Zink und Mangan.

Dieses Pulver bringt nicht nur im Handumdrehen einen tollen Geschmack in den gesunden Power-Drink, sondern liefert auch eine Extra-Portion an Kraft für die Immunabwehr.

So stärken Antioxidantien wie Kupfer, Mangan und Vitamin E die Zellen im Kampf gegen oxidativen Stress.

Zink und Vitamin C leisten einen Beitrag zu einer normalen Funktion des Immunsystems.

Und falls es mit der Smoothie-Zubereitung morgens doch knapp wird: Auch Müsli, Naturjoghurt, Wasser oder einem Protein-Shake verleiht das Superfood-Pulver den speziellen Kick.

Mit Superfood-Snacks gegen den Heißhunger

Bei den meisten Menschen mit einem regulären Tag-Nacht-Rhythmus kommt es nachmittags zu einem Tief, in dem der Körper nach einer kleinen Extraportion an Verwertbarem lechzt.

Wer dann zu Gummibärchen oder Schokolade greift, erlebt nur kurzfristig einen Push, um anschließend in die nächste Heißhunger-Attacke zu rutschen.

Der bessere Weg wäre es, zu diesen Zeiten Snacks mit gesunden Fettsäuren in Maßen (!) zu sich zu nehmen.

Das bringt einen über das Nachmittags-Tief und verhindert Heißhunger-Attacken.

Als Zwischendurch-Snack mit hohem Eiweißgehalt haben sich Nüsse durchgesetzt. Gute Eiweiß-Lieferanten sind zum Beispiel:

  • Erdnüsse,
  • Mandeln,
  • Pistazien
  • und Cashewnüsse.

Aufstriche mit Superfood-Power

Praktisch sind Superfoods immer dann, wenn sie schnell konsumierbar sind.

Das heißt: Sie lassen sich einfach in Getränke oder Speisen einrühren oder pur essen. Schnell verfügbare Superfoods, die keinen Aufwand bedeuten, gibt es beispielsweise auch in Form von Aufstrichen.

Aus gerösteten Chia-Samen, Käse, Tomaten, Oliven, Basilikum, Knoblauch und Olivenöl lässt sich beispielsweise ein herzhafter Brotaufstrich kreieren, der sich sogar in seiner Konsistenz variieren lässt.

Tipp: Je weniger Olivenöl zugegeben wird, desto fester wird der Aufstrich. Je mehr Olivenöl im Aufstrich zum Einsatz kommt, desto flüssiger wird dieser.

Chia-Samen enthält viele gesunde Fettsäuren, wie etwa Omega-3-Fettsäuren. Eine hohe Nährstoffdichte (mit Eisen, Kupfer, Zink, Calcium und Magnesium) sowie die positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel hat den Chia-Samen den Beinamen als Superfood eingebracht.

Das sagt unser Experte Dominik:
Das hohe Maß an Eiweiß und, dass Chia-Samen glutenfrei sind, macht dieses Superfood besonders beliebt. Die darmreinigende Wirkung der Samen hilft dem Körper dabei, wieder mehr Nährstoffe aufnehmen zu können.

Gebackene Superfoods mit hohem Genussfaktor

superfood ernaehrung

Immer dann, wenn Superfood sehr lecker ist, wird es gerne und reichlich konsumiert. Das heißt auch, dass dieser einfache Trick dabei helfen kann, Superfoods in den Alltag zu integrieren:

Wer Superfoods zum Backen nimmt, tut sich bei jedem Naschen etwas Gutes.

Auf den Backrezepten sollten dann tunlichst diese Lebensmittel stehen:

  • Kokosblütenzucker ist für viele mittlerweile zur beliebten Zucker-Alternative geworden. Gewonnen wird der vergleichsweise teure Zucker aus der Kokospalme bzw. aus dem Nektar der Kokosblüten. Mineralien, Aminosäuren und Vitamine machen ihn zum Superfood.
  • Mandeln bringen nicht nur einen tollen Geschmack ins Gebäck, sondern auch die Vitamine B und E, Magnesium und Calcium. Sie helfen der Darmflora im Körper und senken den Cholesterinspiegel.
  • Wer anstatt regulärer Butter auf kaltgepresstes Kokosöl setzt, nutzt eine Fett-Alternative zum Backen. Die Umrechnungsformel liegt bei 1:0,6. Das heißt: Anstatt 100 Gramm Butter dürfen 60 Gramm Kokosöl ins Gebäck.
  • Wer beim Backen auf die fruchtige Note setzen möchte, kann dies mit einem Griff ins Superfood-Fach tun. Heimische Beeren wie Heidelbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Heimbeeren und weniger beerige Fruchtsorten wie etwa Weintrauben, aber auch Gojis und Papayas eignen sich gut für die fruchtige Superfood-Note.

Scharfer Superfood-Allrounder: Ingwer

Wer den Geschmack von Ingwer grundsätzlich schätzt, der kann dieses Superfood auf vielfältigste Art und Weise in den Alltag einbauen: Ingwerwasser fungiert als Hustensaft-Alternative.

Tipp: Zudem kann Ingwer im Tee, zum Würzen und sogar beim Backen verwendet werden.

Die Knolle unterstützt das Konzentrationsvermögen, reguliert Schmerzen der Muskeln und des Kopfes und soll sogar Haarausfall und Schuppenbildung vorbeugen.

Fazit

Superfoods begegnen uns immer wieder beschreiben Lebensmittel, die besonders gesunde Eigenschaften vorweisen.

Du kannst diese Superfoods auf verschiedenste Arten in Deine tägliche Ernährung integrieren, um von leckeren und abwechslungsreichen Gerichten und einer gesunden Lebensweise zu profitieren.

Du hast bereits Erfahrungen oder weitere tolle Tipps? In unseren Kommentaren kannst Du diese gerne mit uns teilen!

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